Virtueller Reisebericht

Das hier ist der Versuch eines virtuellen Reiseberichtes. Kommentare sind erwünscht, können aber erst nach der Rückreise beantwortet werden. Ein im Gedanken Mitreisen ist ausdrücklich erwünscht; Mitraten, wo ich gerade bin ebenso!!!

Mittwoch, 7. Januar 2009

Tag Drei (und Rückblick auf Tag Zwei)

Gestern, Dienstag, war ein "normaler" Schi-Tag angesagt. Zu kalt und
zu wenig Sicht für eine Schitour. Dafür fand ich die Ein-Tageskarte,
die ich gekauft habe, mit über 40 EUR doch teuer... Sehr viele
Verbindungspisten, relativ wenige steile und mittlere Hänge. Der beste
wohl direkt vom Paß Thurn weg (alter zweier Sessellift Resterhöhe) und
oben beim Moseralm-Lift oder wie auch immer der jetzt heißt, der
Schlepper. Drüben in Kitzbühel ist es vielleicht besser, aber bis zur
3-S-Bahn bin ich nicht gekommen. Dafür war hier auf dieser Seite -
Jochberg und Paß Thurn - sogut wie nichts los. Kein Anstellen bei den
Liften und auch auf der Piste kein Stau.

Heute am Mittwoch war wieder bestes Wetter, also wieder ein Tourentag.
Etwas kalt im Schatten, aber dennoch fein.

Das Hotel überraschte wieder einmal mehr. Gestern gab es eine Zeit
lang kein Wasser, dann einige Minuten nur braune Brühe. Nicht jeden
Tag habe ich erhalten, was ich bestellt habe. Das Personal ist zwar
freundlich, aber langsam. Und mit dem Nachlegen beim Salatbuffet
halten sie es so, dass sie gerne aufgefordert werden: "Tschuldigung,
haben Sie noch von dem da?" "Gerne, bringe ich sofort" Und
schwuppdiwupp war der grüne Salat wieder vorhanden... Sollte aber in
einem **** Hotel automatisch gehen. Den Kaffee, den ich zweimal
bestellen musste, bis er einmal kam brauchte ich glücklicherweise auch
nur einmal zahlen... ;)

Das Liftpersonal ist auch freundlich. Was man von der Dame an der
Kassa nicht gerade sagen kann. Ein Danke oder Bitte existiert im
aktiven Sprachgebrauch nicht; ein Vorhandensein dieser zwei Wörter im
passiven Wortschatz kann angenommen werden, weil als sie von mir diese
Worte hörte, zeigte sich keine Veränderung des Gemütszustandes. Sie
hätte wohl nachgefragt, wenn sie's nicht verstanden hätte.

Alles in Allem trotzdem nett hier, obwohl ich nächstes Mal entweder
gleich wenig bezahle (Hofer sei Dank!) oder ein anderes Hotel bzw.
Pension nehmen muss. Für den regulären Preis wäre das hier nicht in
Ordnung gewesen.

Tjo, dann schließen wir den Urlaub mit einem Überraschungsessen (auf
der Halbpensionsauswahlliste habe ich ein Schnitzerl angekreuzt, was
aber nichts heißen muss). Morgen geht's wieder in die Firma und dann
wieder nach Wien.

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