Der Gipfel des großen Parâng (oder Parîng [Parü:ng] nach alter Rechtschreibung...) stellte die Herausforderung dar. Vorausgeschickt soll gleich einmal werden, dass entgegen der geglückten Besteigung des Parâng der Versuch, alle live daran teilhaben zu lassen, gescheitert ist. Das lag einerseits an der niedrigen Signalstärke unterwegs (zeitweise gleich null in den Bergen und in der Stadt war's uninteressant etwas zu veröffentlichen) und andererseits an der sich zur Signalstärke indirekt verhaltenden Daten-Roaming-Gebühr. Daher wieder einmal - das muss jetzt aber aufhören, wir wollen hier ja aktuell sein - im Nachhinein die volle Information. Quasi fünf Minuten später informiert.
Der Weg führte nach erfolgreichem Treffen in Simeria mit der staatlichen Eisenbahngesellschaft CFR nach Petroșani [Petroschan:]. Dort mitten in der Nacht angekommen, suchten wir Quartier. Am nächsten Tag führte der Weg über Jieț bis zur Cabana Groapa Seaca. Vorbei an Straßenbauarbeit, mit einer neuen Asphaltschicht, so dünn, wie die Euro-Scheine, die die Kosten der Arbeiter decken. Weiter geht's hinauf Richtung Süden und oberhalb eines Sees knapp unterhalb der 2000 Meter Seehöhe-Grenze übernachteten wir. Der zuvor gesichtete streunende Hund verbrachte den restlichen Tag damit, uns nicht aufzufressen.
Am nächsten Tag ging es weiter auf den Parângul Mare. An dieser Stelle sei einmal angemerkt, dass bei der Geländeabbildung unter google-maps der Berg richtig benannt ist, in der Satelliten-Ansicht jedoch fälschlicherweise als Papușa Peak bezeichnet wird (Stand: August 2010). Dieser Gipfel ist gezeichnet von Hirten im Schafspelz, von Steinen, toller Aussicht und von den dazugehörigen Schafen.
Wieder in der Stadt der Kohle angekommen, ging es sich leider nicht aus, das Bergbaumuseum zu besuchen. Etwas, was man wohl noch nachholen muss.
Montag, 30. August 2010
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